Norwegen – Tag 3 (“Am Südkap”)

In die neue Woche starteten wir am Montag gemütlich beim Frühstück im Hotel. Naja, relativ gemütlich – unser Parkschein drohte nämlich abzulaufen. ;-) In Mandal, der südlichsten Stadt Norwegens, “genossen” wir dann unser zweites Frühstück in Gesellschaft von (gefühlt) TAUSENDEN Wespen…

Als nächster stand dann der Leutturm Lindesnes Fyr am Tagesprogramm. Dort erlebten wir – nicht zum einzigen Mal – wie schnell sich das Wetter ändern kann. Während ich am Parkplatz noch meine Sonnenbrille aus der Tasche fischte, packten wir ein paar Meter weiter bereits unsere Regenmäntel aus. Nach einigen Fotos im Leuchtturm, vom Leuchtturm, vom Leuchtturm runter und von drumherum (Leuchttürme sind toll!! ;-) gab es noch Tee/Kaffee im Leuchtturmrestaurant und die Reise ging auch schon wieder weiter.

 

 

 

 

Nächster Halt: Flekkefjord. Geplant war hier eine gemütliche Draisinenfahrt zu unternehmen. Am Parkplatz haben wir dann beim Parkscheinkauf bereits wieder den Regenschirm ausgepackt und uns erstmal einen trockenen Platz im nächsten Café gesucht. Während der nächsten halben Stunde wurden die Schirme und Regenmäntel vor dem Fenster dann langsam weniger und als wir uns kurz darauf im Tourismusbüro nach der Draisinenfahrt erkundigt haben stand dieser auch schon nichts mehr im Weg – außer der Zeit! Minuten bis zum Start: 8. Ahnung wo’s losgeht: 0. ;-)

Wir habens dann aber doch noch rechtzeitig gefunden – zum Glück? In den folgenden 3,5 Stunden haben wir jedenfalls ca. 34 km zurückgelegt, 2x 17 Tunnel passiert, wunderschöne Aussicht genossen, Regen/Wind/Sonne erlebt und ich für meinen Teil bin tausend Tode dabei gestorben! ;-) Als alte Sportskanone hab ich die bergauf-bergab-Treterei dann nämlich doch “etwas” in den Beinen gespürt. Also minimal. Ach, eigentlich fast gar nicht! Nicht so dass ich etwa in der folgenden Nacht vor Knieschmerzen aufgewacht wäre. Neeee! ;-)

Um 19:30 haben wir die Tour ziemlich kaputt beendet und eigentlich war als Tagesziel irgend ein Hotel in der Umgebung von Egersund geplant. Aber wie das so ist mit Plänen: sie gehen nicht immer auf! Nach guten zwei Stunden Fahrtzeit bei strömenden Regen in stockfinsterer Nacht wurde nur die Laune immer schlechter, eine Unterkunft aber weiterhin einfach nicht auffindbar! Außer dem Grand Hotel in Egersund (welches ich aus Budget-Gründen nicht in Erwägung gezogen hab) gab es weit und breit weder Campingplatz noch Hotel.

In Sandnes, kurz vor Stavanger, haben wir schließlich unsere Unterkunft im GamlaVærket gefunden. Eigentlich wäre das Hotel ja deutlich über unserem Preislimit gewesen, aber dank fast 50%-Ermäßigung (wir schätzen die kam durch die späte Ankunft zustande ;-) ) konnten wir unser wirklich schönes Zimmer beziehen und am nächsten Morgen das beste Frühstück des Urlaubs zu uns nehmen. Ende gut, alles gut! ;-)

Dieser Beitrag wurde unter Reisen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>