O schöne neue Welt, die solche Bürger trägt

…so beginnt Huxley‘s Roman "Schöne neue Welt", dessen Name oft gemeinsam mit "1984" und "Fahrenheit 451" genannt wird.
Nachdem alle drei Bücher ein jahrelanges trauriges Dasein in meiner Wohnung hinter sich hatten, hab ich sie heuer endlich gelesen.

"Schöne neue Welt" hat mir dabei eigentlich weitestgehend am besten gefallen. Einzig das Ende mochte ich überhaupt nicht. Hat mich an das Ende von "Das Parfum" erinnert. Ich nehme mal an, da Huxley doch ‘etwas’ früher dran war, wird er sich nicht von dort inspirieren lassen haben. ;-) Gefallen haben mir jedenfalls beide Enden nicht. Als "Gesamtpaket" wäre dann wohl doch "1984" mein Favorit.

Was gibt’s noch zu sagen? Das Buch war weit nicht so düster, wie angenommen. Eigentlich total positive Geschichte! ;-)
Conclusio der Erzählung (soweit ich sie verstanden habe): auch in der ‘perfekten Welt’, wo niemand unerfüllbare Wünsche haben sollte, wird es immer Außenseiter geben, auf die die ‘Heile-Welt’-Stimmung dann doch nicht zutrifft.
Weiters: mit dem Strom schwimmen macht zwar nicht zwingend total glücklich, aber halt meistens auch nicht extrem unglücklich. Neutral halt. Durchschnittlich. Einzig zu klären bleibt die Frage: ist das jetzt eigentlich gut oder schlecht?

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